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Sakramente
Sakramente und ihre Bedeutung im Leben der Kirche

Die Offenbarung zeigt uns, dass Gott uns das Leben der Gemeinschaft mit ihm durch die von Jesus Christus
gestiftete Kirche anbietet. Als Quellen dieses Lebens öffnet uns die Kirche in Gottes Auftrag die Sakramente,
sichtbare Zeichen, durch die uns Gottes Gnade
aus dem Erlösungswerk Christi zukommt.

Das lateinische Wort „sacramentum“ ist die Übersetzung des biblisch – griechischen „mysterion“,

das im Neuen Testament nicht nur Geheimnis bedeutet, sondern auch als Heilstat Gottes in Christus zu verstehen ist.

 

Im 12. Jh. entwickelt sich der heute übliche Sakramentenbegriff in dem wird zwischen den „ sacramenta fmaiora“(größere) und den „sacramenta minora“ (kleinere) unterscheidet. Zu den erstgenannten zählen: Taufe, Firmung, Eucharistie, Bußsakrament, Krankensalbung, Weihesakrament und Ehe; die „kleineren Sakramente“ bekommen die Bezeichnung Sakramentalien.
Die wichtigste zum Verständnis der Sakramente liegt bei Jesus Christus.Seine Person und seine Sendung sind das Fundament, auf dem christlicher Glaube aufruht, und die Quelle, aus der die Kirche ohne Einschränkung schöpfen darf. Jesus ist:
  • Ein wirklicher Mensch und Gottessohn.
  • Er ist vom Gott berufen, den Menschen die Frohe Botschaft zu bringen.
  • Sein Leben ist Dienst und Hingabe für die Menschen und gipfelt in Passion und Auferstehung.
  • Er verheißt der Gemeinschaft seiner Jünger, den Heiligen Geist und seine Gegenwart.
  • Er gibt den Jüngern Auftrag und Vollmacht, seinen Dienst in der Verkündigung des Wortes und Spendung der Sakramente fortzusetzen.

Wo immer Jesu Wort in der Kirche verkündet wird, der Vater im Geist und in der Wahrheit anbetet, Gottesdienst gefeiert und Sakramente gespendet werden, da ist er selbst in ihr gegenwärtig und durch sie tätig.

Die Aufgabe dieser Kirche ist dem Heilswerk Jesu eine konkrete Gestalt des Zeichens und Wortes zu geben

und den Ritus des Sakramentes zu bestimmen. Die Heilswirkung der Sakramente letztlich ist in Jesus Christus gegründet.  Er ist der eigentliche Spender. Die von der Kirche beauftragten Personen sind Werkzeug in seiner Hand.

Theologie und Praxis der Kirche haben in der westlichen Kirche zur Sieben Sakramente geführt.

Für die sieben hat sich eine Reihenfolge ausgebildet, die vom Zeitpunkt des Empfangs bestimmt ist.

Die Sakramente sollten dem Menschen in besonderen Lebenssituationen göttliche Kraft und Hilfe vermitteln,
und letztlich in die Gemeinschaft mit dem dreifaltigen
Gott führen

 

Sakramentalien - Die Segnungen

Im Verlauf eines Kirchenjahres gibt es vielerlei Segnungen: Adventkranzsegnung, Kerzensegnung, Blasiussegen, Segnung der Kräuter, Wettersegen, Segnung der Kinder zum Schulbeginn. Auch im privaten Leben sind solche Segnungen eingebettet: Segnung einer neuen Wohnung, Segen des Autos, Segnungen von Kreuz und anderen Andachtsgegenständen.

Die Segnung verändert nicht den Menschen, nicht den Gegenstand, der gesegnet wird, sondern stellt ihn in einen neuen gläubigen Zusammenhang und erbittet, dass Gott in jedem Menschen erkannt wird und jeder Gegenstand auf Gott hinweist. Gesegnete

Gegenstände wollen uns zum Glauben an Gott führen, uns helfen, ihn immer tiefer zu erkennen.
Die Segnungen und die passenden Termine vereinbaren Sie, bitte, mit dem Pfarrer.